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  • Prämierte Vielfalt - der große Preis des Mittelstandes
    © Boris Löffert

Prämierte Vielfalt

Der „Große Preis des Mittelstands“

Der „Große Preis des Mittelstandes“ und das Netzwerk der Besten

Vor 25 Jahren entstand die Idee, einen „Großen Preis des Mittelstandes“ zu erfinden und zu etablieren. Es ging um den einfachen Zusammenhang „Gesunder Mittelstand – starke Wirtschaft – mehr Arbeitsplätze“. Mit den Auszeichnungen sollten Unternehmen und Unternehmern in Medien und Öffentlichkeit mehr Aufmerksamkeit zuteilwerden.

Das ist gelungen. Der Wirtschaftspreis wurde zur Bühne für Anerkennung der gewaltigen unternehmerischen und sozialen Leistungen mittelständischer Unternehmen. Speziell in den Nominierungsphasen finden jährlich Tausende Diskussionen statt. Die Bewerbung beschäftigt Hunderte von Kommunen und Betrieben. Denn die nominierten Unternehmen werden nicht nur nach rein betriebswirtschaftlichen Kriterien bewertet, sondern in ihrer Gesamtheit und in ihrer Rolle in der Gesellschaft. Das ist an den fünf Hauptkriterien und den zahlreichen ergänzenden Zusatzkriterien sofort ersichtlich.

Über 5000 Bewerbungen kostenfrei erfasst

Die Stiftungsarbeit orientiert sich ausschließlich am Gemeinwohl. Sie versteht sich als Kristallisationspunkt bürgerschaftlichen Engagements. Sie erhebt bewusst weder Teilnahme noch Bearbeitungsgebühren, obwohl pro Jahr über 5000 Nominierungen zu bearbeiten sind und zahlreiche Veranstaltungen und Veröffentlichungen anfallen. Die Stiftung ist strikt ehrenamtlich organisiert und ausschließlich privat finanziert – durch ehrenamtlich Tätige, Werbesponsoring von Partnern, und Civil-Private-Partnership. Die jährliche Gesamtleistung beträgt knapp zwei Millionen Euro. Dabei wird kein einziger Euro Steuergeld verbraucht, denn die Stiftung betreibt aus Sicht des Finanzamts Wirtschaftsförderung, und das könne grundsätzlich nicht gemeinnützig sein.

Als private Initiative hat sich der Wettbewerb schrittweise – völlig ohne staatliche Finanzierung und ausschließlich ehrenamtlich organisiert – zu einem der wichtigsten deutschen Wirtschaftspreise entwickelt. Seit dem Start 1994 wurden über 18000 Unternehmen mit rund 3,5 Millionen Beschäftigten nominiert. Im Vorfeld und bei den Preisverleihungen besuchten mehr als 80000 Gäste über 1250 Veranstaltungen.

Eine wichtige Drehscheibe für den Informationsaustausch

Die etablierte Initiative ist zum Knotenpunkt und zu einer Interaktionsplattform geworden. 200 Persönlichkeiten arbeiten ehrenamtlich in den 13 Jurys, 50 regionalen Servicestellen, Beiräten und anderen Gremien der Oskar-Patzelt-Stiftung. Auch das öffentliche Interesse ist enorm. Davon zeugen fast 100 Bücher, ebenso viele TV-Beiträge und mittlerweile 3000 Pressebeiträge, die über den Wettbewerb und seine Teilnehmer berichten. Als einzige solche Initiative lässt die Stiftung ihr Qualitätsmanagement nach ISO 9001 zertifizieren. 2008 und 2016 wurde die Initiative mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

Der unternehmerische Mittelstand trägt unser Land und sichert die Fähigkeit zur Wohlfahrtsgesellschaft. Zu ihm gehören Unternehmen, die über Generationen Hunderte oder Tausende von Arbeitsplätzen aufgebaut haben. Beeindruckend sind altehrwürdige Firmen, in denen die Flamme unternehmerischen Geistes nie ausging: Die älteste ausgezeichnete Firma in diesem Wettbewerb ist die Gräflich Eltz’sche Kastellanei Burg Eltz, die nachweisbar seit 1157 als Familienunternehmen tätig ist. Insgesamt spannt sich der Bogen von genossenschaftlichen Rechtsformen bis hin zu Hightech-Schmieden mit enormem Kapitalbedarf.

Mittelständler sind nicht nur als Arbeitgeber vor Ort präsent

Der Kapitaleigner ist im unternehmerischen Mittelstand nicht das Maß aller Dinge. Es kommt vielmehr darauf an, dass mit viel Nachhaltigkeits- und Risikobewusstsein unternehmerisch flexibel vor Ort entschieden und gehandelt wird. Das ist in der Regel dort am ehesten gewährleistet, wo die Eigentümer- und die Geschäftsführungsfunktionen zusammenfallen: bei den Familienunternehmen, egal ob sie als eingetragene Kaufleute, als Genossenschaft, als Personen- oder als Kapitalgesellschaft firmieren.

Aus Sicht der Oskar-Patzelt-Stiftung sind mittelständische Unternehmen der Jungbrunnen jeder Volkswirtschaft. Wer den Mut hat, auf eigenes Risiko Arbeit für sich selbst und andere zu organisieren, gehört zu den Zugpferden jeder Gesellschaft. Das muss öffentlich stärker gewürdigt werden. Die Oskar-Patzelt-Stiftung wird auch weiterhin ihren Teil dazu beitragen. Die diesjährigen Galabälle zu den regionalen Preisverleihungen finden in Kürze statt. Und ab 15. November startet die Nominierungsphase für das 26. Wettbewerbsjahr!

DIE FÜNF WETTBEWERBS-KRITERIEN

  1. Gesamtentwicklung des  Unternehmens
  2. Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
  3. Modernisierung und Innovation
  4. Engagement in der Region
  5. Service und Kundennähe, Marketing

Weitere 50 Subkriterien befassen sich unter anderem mit ESG-Kriterien wie beispielsweise Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeit.

Interview EKOSEM-AGRAR

Russland hat in vielen Bereichen der Landwirtschaft schon die angestrebte Selbstversorgungsquote von mindestens 85 Prozent erreicht. In der Milchwirtschaft bei Weitem noch nicht.

Interview FCR-Immobilien

In einer Welt, in der so gut wie alle Lebensbereiche digital werden, sollte gerade die Vermögensplanung nicht stiefmütterlich hinterherhinken. Es ist Zeit, Geld neu zu bewerten und auch seine Finanzen zeitgemäß aufzustellen.

Ohne starre Schemata

Die FPM Frankfurt Performance Management AG sorgt dafür, dass institutionelle und private Investoren langfristig erfolgreich in deutsche Unternehmen investieren.

2019-11-05T12:16:56+02:00